Rahmen Konstruktionen

Im Verlaufe der Evolution des Handbikes verfolgten die Macher verschiedene Ansätze wie und in welcher Geometrie die Rahmen sinnvoll und ausreichend stabil gebaut werden sollten.

Anfangs versuchte man mit vielen Einstelloptionen eine breite Kundschaft zu erreichen. Ein Handbike sollte für jede erdenkliche Konstellation passend gemacht werden können. Erst später begannen Überlegungen nach Effizienz, Stabilität, Leichtlauf und Aerodynamik die Konstruktionen zu beeinflussen.

Die Kräfte welche auf Handbike-Rahmen wirken wurden anfangs unterschätzt. Viel Muskelkraft ging in unerwünscht flexiblen Rahmen verloren. Die „U“ Form eines Handbikes ist technisch suboptimal und bescherte den Konstrukteure viel Denksport.

Zieht der Sportler an der Kurbel biegt sich der Rahmen zusammen, bei Druck wieder auseinander, dabei gehört das Rahmenbiegen nicht zu den erklärten Zielen des Sportlers.

ProActiv NJ1 Kompaktbike, Rahmenkräfte
Beispielbild: ProActiv NJ1
Quelle: www.proactiv-gmbh.de

Rahmen – Reglementierung

In den Reglementen für den Handbike Rennsport wird die Konstruktion des Rahmens relativ pragmatisch abgehandelt. Es reicht dafür ein einziger, zugegebenermassen sehr langer Satz.

Reglement für Handbike-Rennsport

Chapter XVII HANDCYCLE

Definition

16.17.001
A handcycle is either an arm powered (AP), arm-trunk powered (ATP) or kneeling position (HK), three wheels vehicle with an open frame of tubular construction, which conforms to the general principles of UCI construction for bicycles, except that the chassis frame tubes need not be straight and that for the seat or backrest construction, the maximum frame tube diameter may exceed the maximum defined by the general principles of UCI.