Sitzposition im Handbike

Mit der individuell angepassten Sitzposition kann der Handbiker seine behinderungsbedingten Möglichkeiten optimal abrufen. Die Neigung des Oberkörpers, wahlweise nach hinten oder nach vorne und die Position des Kurbellagers, Höhe und Distanz effektiv zu den Schultern, sind die zwei wichtigsten Eckpunkte welche das gute Handbike ausmachen. Die Haltung des Oberkörpers muss je nach Behinderung und Disziplin gewählt werden.

So kann ein Handbiker welcher seine Rumpfmuskulatur nicht einsetzen kann, weder knien noch im Langsitz sitzen. Umgekehrt kann ein tiefer inkompletter Paraplegiker oder eine beinamputierte Person in jeder Position fahren. Daher kann er die Konstruktion seines Bikes verstärkt auf den Einsatzbereich fokusieren.

Wer sich für ein Handbike interessiert, sollte sich früh Gedanken darüber machen, für was, wo und wie er sein zukünftiges Sportgerät einsetzen möchte.
Nebst den behinderungsbedingten Vorgaben spielt der Einsatzzweck eine grosse Rolle.

Ziel

  • hohe Leistung > hohe Effizienz, wenig Luftwiderstand
  • Gesundheit / Freizeit > tiefe Schulterbelastung

Studie zur  richtigen Position im Handbike

In der Studie „Sitzposition im Handbike: Auswirkung auf die Schulterbelastung und die Effizienz“ (Ursina Arnet, Stefan van Drongelen, Luc van der Woude, DirkJan Veeger) wurde die Sitzposition im Handbike erforscht.
Zusammenfassend beschrieben die Forscher die ideale Position im Handbike so:

Optimale Sitzposition_Arnet

Die wichtigsten Sitzpositionen